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Schon seit einer ganzen Zeit habe ich den festen Wunsch, einen optimalen Überblick für das HPP Thema zu entwickeln. Der soll möglichst die gesamte Komplexität des Themengebiets einer Heilpraktikerin für Psychotherapie in einer Abbildung zusammenzufassen. Unbedingt wollte ich alles auf einen Blick haben, ein Vorhaben, das eventuell zu herausfordernd scheinen mag. Um diese Idee nun doch umzusetzen, habe ich schon eine ganze Menge ausprobiert. Nun wurde es wieder zum erklärten Ziel in der letzten Woche. Und dann war es so wahnsinnig heiß hier in der „nordfriesischen Karibik”.

Watte im Kopf … und trotzdem weitermachen

Kennst Du das Gefühl, als wenn Du Watte im Kopf hättest? Du möchtest Dich auf etwas konzentrieren und es gelingt Dir einfach nicht. Nach einem hochkonzentrierten Vormittag ist mir das letzte Woche bei gefühlten 40° in meinem Büro passiert. Es war dieses Gefühl, als wenn man eine Seite im Buch liest, ganz unten ankommst und sich dann fragt, was eigentlich drin stand. Oder Du versuchst eine Aufgabe zu lösen und verstehst noch nicht einmal die Aufgabenstellung.

Als diese Symptome begannen, merkte ich, wie sich zunehmend meine Nacken- und Schultermuskulatur verspannte, weil ich so genervt war, dass meine Pläne nicht so liefen, wie ich mir das vorgenommen hatte. Ja, und natürlich hat diese Reaktion mit meinem Persönlichkeitsanteil nordfriesischer Sturheit zu tun. Aber während ich mich so selbst beobachtete, entschied ich dann ganz bewusst, nicht in diesen negativen Kreislauf einzusteigen. Stattdessen kam mir ein Lied in den Sinn, das mich in wenigen Augenblicken in gute Stimmung versetzt hat: „Sweet Freedom“. Es folgten dann noch weitere Lieder aus den 80ern und mein Nachmittag war gerettet.

Plan B

Zu höherer Konzentration war ich trotzdem nicht mehr in der Lage, aber ich habe mich mit bester Laune für einen guten Plan B entschieden und mich durch einen fürchterlichen Zettelberg gewuselt, der schon lange „dran“ war. Damit habe ich dann also wirklich das beste aus der Watte-Kopf-Situation herausgeholt und hatte auf einmal gar nicht mehr das Gefühl, ich würde meine Zeit verlieren. Die Aufgaben, für die ich Konzentration benötigte, habe auf den nächsten Morgen sehr früh verschoben, solange es noch kühl ist und das Gehirn arbeitet wie es soll.

Der Traum vom Überblick wird wahr!

Heute war nun ein neuer HPP Reisetag. Hochmotiviert habe ich mich morgens an das erste Modul gesetzt und war erst einmal ein wenig entsetzt, dass meine Dateien doch noch nicht so geordnet waren, wie ich mir das vorgestellt hatte. Du merkst … letztendlich finde ich Strukturen doch echt gut. Sie sind wie eine Landkarte, anhand der man sich orientieren kann, wenn etwas mengenmäßig leicht einmal überhand nimmt.

Das Thema Mindmaps war also durchaus immer wieder mal im Laufe meiner Aus- und Weiterbildung präsent, entweder um kreative Ideen und Impulse festzuhalten oder eben um Strukturen abzubilden. So richtig konnte ich aber nie etwas damit anfangen und hielt mich eher für den „Listentyp“. Hin und wieder habe ich das ein oder andere Programm ausprobiert, aber eben keines gefunden, das so funktionierte und die Dinge so darstellte, wie ich es wollte.

Nicht aufgeben, sondern immer weiter (ver)suchen

Für mein HPP-Material habe ich heute nun tatsächlich wieder einen Versuch gestartet. Und wider Erwarten bin ich total happy mit dem neuen Programm. Das Design kann ich frei wählen und auch später noch sehr einfach verändern. Es ordnet die verschiedenen Unterpunkte automatisch visuell ansprechend an. Diese kann ich auch immer wieder sehr bequem verschieben. Zu jedem Unterpunkt kann ich mir die entsprechenden Notizen machen usw. Außerdem lässt es mich relativ einfach ein tolles Handout über den gesamten Stoff erstellen inklusive Notizen. Ein absoluter Traum!

Jetzt werde ich tatsächlich das gesamte Themengebiet in einer (!) Mindmap abbilden, kann allerdings dann aus jedem größeren Unterpunkt bei Bedarf eine eigene kleinere Mindmap einblenden. Dadurch entsteht zum einen der wirklich große und grobe Überblick und gibt zum anderen die zusätzliche Möglichkeit, in die einzelnen Themen hinein zu „zoomen“. Außerdem kann ich anhand dieser Struktur die einzelnen Themen online präsentieren. Auf diese Weise ist es möglich, von Anfang an die Einordnung in das Gesamtthema zu vermitteln, ohne dass man sich dabei überwältigt fühlt oder das Gefühl hat, etwas Wichtiges zu vergessen.

Zufrieden mit dem Status Quo

Nun habe ich inhaltlich nicht ganz geschafft, was ich mir für heute eigentlich vorgenommen hatte, aber dafür bin ich konzeptionell und mit meinen Umsetzungsideen für das Online-Programm um so weiter gekommen und damit dann auch total zufrieden.

Der Alltag der meisten Menschen, mit denen ich zusammen arbeite ist sehr voll – mit Familienmanagement, beruflichen Themen und Studium. Wie gehst Du damit um, wenn Du nicht das schaffst, was Du Dir eigentlich vorgenommen hattest?